John Surman, der als Saxophonist und Klarinettist bekannt ist, gilt als prägender englischer Improvisator und Komponist. Seine Alben wie "Der Weg nach Saint Ives" und "Saltash Bells" zeichnen sich durch Einflüsse aus der Volksmusik und eine von ländlicher Stimmung geprägte Klanglandschaft aus. Dennoch verbindet ihn eine lange Zusammenarbeit mit internationalen Musikern, die durch ein gemeinsames Verständnis für Melodie und einer musikalischen Sprache, die über kulturelle Grenzen hinausgeht, zusammengehalten wird. Während einer Südamerika-Tournee begegnete Surman dem Pianisten Nelson Ayres, der durch Projekte mit Airto Moreira, Milton Nascimento und Banda Pau Brasil in der brasilianischen Jazzszene bekannt ist. In Oslo lernte er außerdem den amerikanischen Vibraphonisten Rob Waring kennen und schätzen, der zuletzt gemeinsam mit Mats Eilertsen bei ECM zu hören war. Im Juli 2017 kamen diese drei Musiker im Rainbow Studio in Oslo zusammen, um unter der Leitung von Manfred Eicher ein neues Programm mit eigenen Kompositionen Surmans sowie Nelson Ayres' "Sommerlied" aufzunehmen.