Bill Frisells bahnbrechendes Solo-Debütalbum "In Line" verkörperte die aufkommende Generation von Gitarristen dieser Zeit, die gleichermaßen von Rock- und Folkmusik sowie Jazz beeinflusst waren und sich vom traditionellen Idiom der Jazzgitarre verabschiedeten. Durch seinen innovativen Einsatz von Vibrato, anschwellenden Klängen und dem Aufbau von Klangschichten zeigte Frisell die charakteristischen Merkmale seines unverwechselbaren Stils. Gelegentlich bietet Arild Andersens Bass eine erdige Grundlage für die gleitenden Töne der Gitarre. Eine damalige NME-Rezension lobte, wie der Gitarrist auf dem Album "ein gediegenes Portfolio von Skizzen malt", wobei sich "Reflexion und Erinnerung um die Töne ranken".