Mit großem Enthusiasmus würdigt John Scofield auf seinem Album die Musik seines langjährigen Freundes und ehemaligen Mentors Steve Swallow. Die Aufnahme entstand im März 2019 an nur einem Nachmittag in New York und trägt, wie Scofield augenzwinkernd bemerkt, den Charakter der „alten Schule"[5][1]. Über vier Jahrzehnte musikalischer Entwicklung führten letztlich zu diesem gemeinsamen Projekt. Ihre erste Begegnung fand in den 1970er Jahren statt: Damals war Scofield 20 Jahre alt und Student am Berklee College of Music, während Swallow dort als Dozent tätig war. Seitdem hält die enge musikalische Partnerschaft der beiden ununterbrochen an[5].
Scofield betont seine Begeisterung für die Auswahl der Kompositionen von Swallow, die auf dem Album zu hören sind – darunter bekannte Stücke wie "Hullo Bolinas", "Eiderdown", "Falling Grace" und "Radio" sowie einige weniger berühmte Werke. Das Zusammenspiel von Scofield und Swallow wirkt so harmonisch, dass Scofield das Klangbild mit einer einzigen "großen Gitarre" vergleicht. Ergänzt wird das Trio durch Bill Stewart am Schlagzeug, der seit den frühen 1990ern zu Scofields vertrauten Wegbegleitern zählt. Stewart trägt weit mehr bei als bloße Rhythmusarbeit: Er wird von Scofield als melodische Stimme in der Musik geschätzt, die stets für einen kraftvollen Groove sorgt.




