Mit "Dreamlife of Debris" setzt Kit Downes die Erzählung seines Albums "Obsidian" fort, wobei er die dort entwickelten Ansätze und zentralen Ideen ausbaut und weiterentwickelt. Während "Obsidian" noch fast ausschließlich ein Soloalbum an der Kirchenorgel war, wollte Downes auf "Dreamlife of Debris" die Orgel in ein umfassenderes musikalisches Umfeld einbinden und zudem das Klavier stärker in das gesamte kompositorische Konzept einfließen lassen. Für dieses Projekt arbeitete er überwiegend mit langjährigen musikalischen Weggefährten zusammen: Tom Challenger am Saxophon, Lucy Railton am Cello und Seb Rochford am Schlagzeug. Eine neue künstlerische Begegnung stellte die Zusammenarbeit mit dem norwegischen Gitarristen Stian Westerhus dar. Downes betonte, dass ihn besonders interessierte, wie die Beteiligung verschiedener Musiker den Verlauf der Aufnahme beeinflussen würde.[1]