Die Vinyl-Erstveröffentlichung dieses Albums ist Teil der "Luminessence"-Reihe und erscheint als hochwertiges Gatefold mit besonderer Aufmachung[1][3]. Als das Werk 1997 veröffentlicht wurde, urteilte The Guardian, dass es ein Jazz-Klassiker werden würde. Wheeler, der sämtliche der neun lyrischen Kammerstücke komponierte, prägt das Album mit seinem charakteristischen Ton auf Trompete und Flügelhorn und tritt dabei in einen ausdrucksstarken, melodischen Dialog mit dem Altsaxophonisten Lee Konitz[5]. Dave Holland liefert mit seinem Bass eine kraftvolle Grundlage, die Bill Frisell reichlich Raum für harmonische Improvisationen eröffnet[5]. In einer intimen Quartettsitzung, die gänzlich ohne Schlagzeug auskommt, begegnen sich vier Ausnahme-Improvisatoren, jeder mit eigener künstlerischer Handschrift. "Angel Song" zählt zu den Höhepunkten im Katalog des Labels. The Times lobte das Album ebenfalls begeistert und hob die geschmeidige Verlässlichkeit von Holland, die edle Klangfülle von Konitz, die feine Leichtigkeit von Frisell und Wheelers klagende Zartheit hervor. Das Gesamtwerk entfaltet bei jedem Hören neue Facetten und bleibt als wundervoll goldene Musik im Gedächtnis.