Die drei Solosonaten für Violine von Mieczysław Weinberg, entstanden in den Jahren 1964, 1967 und 1979, zählen zu den einfallsreichsten und technisch komplexesten Kompositionen des 20. Jahrhunderts für dieses Instrument. Durch ihre intensive Ausdrucksstärke ziehen sie das Publikum unmittelbar in ihren Bann. Gidon Kremer, der maßgeblich dazu beigetragen hat, das Interesse an Weinbergs Werk neu zu entfachen, vergleicht diese Sonaten hinsichtlich ihrer Herausforderungen und ihres künstlerischen Wertes mit der Bartók-Sonate.
Kremer äußerte dazu: "Es erfüllt mich mit Freude zu sehen, dass Mieczysław Weinberg allmählich als bedeutender Komponist anerkannt wird. Für mich bleibt sein Schaffen eine nie versiegende Inspirationsquelle und Schatzkammer." Die Aufnahme dieser Edition der Violinsonaten, die sowohl beim Lockenhaus Chamber Music Festival als auch im Studio Residence Palesius in Litauen entstand, erscheint anlässlich Kremers 75. Geburtstag.

















