Das Album "Diary" von Ralph Towner, das 1973 aufgenommen wurde, präsentiert sich als sein erstes reines Soloalbum und offenbart eine besonders intime Atmosphäre. In ruhigen, reflektierenden Momenten werden zentrale Werke wie „Icarus“ und „The Silence of a Candle“ eindrucksvoll interpretiert. Dabei entsteht laut Die Zeit der Eindruck einer akustischen Wunderwelt. Durch dezente Mehrspuraufnahmen begleitet Towner seine Gitarre dezent am Klavier, wodurch eine natürliche Verbindung aus Jazz, Klassik und brasilianischen Einflüssen – insbesondere inspiriert von Bill Evans – hörbar wird.