Zu den bedeutendsten Werken des ECM-Katalogs zählen sowohl Paul Bleys "Open, To Love" aus der renommierten "Luminessence"-Serie als auch eine CD aus der "Touchstones"-Reihe. Das von Manfred Eicher im September 1972 in Oslo produzierte Album des kanadischen Pianisten vereint meisterhaft unterschiedliche musikalische Einflüsse zu einer eindrucksvollen und emotionalen Erzählung. Zum Repertoire gehören Stücke von Carla Bley, Annette Peacock sowie Eigenkompositionen von Paul Bley, die klassischen Jazzstandards wie "I Remember Harlem" und "I Can’t Get Started" eine traumhaft-surrealistische Atmosphäre verleihen. Paul Bleys Biograf Greg Buium betont, dass dieses Werk noch immer als zeitloses Juwel gilt und einen bleibenden Einfluss auf die heutige Improvisationskunst ausübt.[1]