Mit "The Gleaners" präsentiert Larry Grenadier ein kreatives, tiefschürfendes Album, dessen Einflüsse verschiedensten Quellen entstammen. Der Titel wurde durch den Film "The Gleaners and I" von Agnès Varda angeregt. Der renommierte Bassist interpretiert neben seinen eigenen Kompositionen – unter anderem eine Hommage an sein frühes Vorbild Oscar Pettiford – auch Werke von George Gershwin, John Coltrane, Paul Motian, Rebecca Martin und Wolfgang Muthspiel. Larry erklärt in seinen Begleittexten: "Die Entstehung dieser Platte begann mit einem Blick nach innen, einem Erforschen der fundamentalen Aspekte meiner Identität als Bassist. Es war ein Suchen nach dem Kern des Klangs und der Klangfarbe, nach jenen harmonischen und rhythmischen Elementen, die das Wesentliche musikalischer Identität ausmachen."
Dieses Werk stellt eine wichtige Bereicherung der bemerkenswerten ECM-Kollektion von Solo-Kontrabass-Aufnahmen dar. Die Einspielung erfolgte im Dezember 2016 in New Yorks Avatar Studios unter der Produktion von Manfred Eicher.



