Mit diesem ersten ECM-Album präsentiert der österreichische Pianist Larcher erstmals seine markanten und energiegeladenen Eigenkompositionen. Bereits zuvor überzeugte er als exzellenter Interpret, etwa mit der Einspielung der 'Klavierstücke' von Schoenberg und Schubert, sowie auf Michelle Markaskis 'Elogio per un'ombra' und Heinz Holligers 'Lieder ohne Worte'. Der Musikkritiker Hans-Klaus Jungheinrich hob hervor, dass Larchers Klangwelten durch eine außergewöhnliche Ausdehnung und Verdichtung des Zeitgefühls geprägt sind. Seine Werke zeichnen sich durch eine präzise und klare Struktur sowie durch intellektuelle Souveränität aus. Die Kompositionen entstehen durch immense Konzentration und intensive Erfahrung, wobei filmische Montagetechniken, gezielte Schnitte und exakt gesteigerte Intensität zum Einsatz kommen.