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György Kurtág Jr., Sohn des bedeutenden ungarischen Komponisten, widmet sich bereits seit geraumer Zeit der Entwicklung seiner elektronischen Musikrichtung. In einem ungewöhnlichen Vorhaben verarbeitet Komponistenkollege László Hortobágyi Kurtág-Motive in seine eigenen Kompositionen, um eine langjährige Verbundenheit zu würdigen. Das Ensemble beschreibt dieses Werk als "Hortobágyis Album über Kurtág" und zugleich als "Aufforderung zur Erkundung einer neuen musikalischen Dimension". Diese bemerkenswerte Ergänzung bereichert ECMs wachsende Sammlung elektronischer Musik für anspruchsvolle Zuhörer durch pulsierende, synthetische Klanglandschaften, nahezu unterschwellige Basslinien, klanglich nuancierte Collagen und unvermittelte klangliche Eruptionen.