Bei dem neuartigen Versuch, die Lücke zwischen Kunstlied und Popsong zu schließen, erhielten John Paul Jones (von Led Zeppelin), Sting und Genesis-Keyboarder Tony Banks den Auftrag, neue Lautenlieder zu komponieren. John Potter erläutert in den Liner Notes: "Wir baten Rockkomponisten, existierende Dichtung in einem uns vertrauten Genre zu vertonen, sodass wir als Interpreten nicht vorgeben mussten, Popsänger zu sein – wir interpretierten weiterhin Texte auf unsere gewohnte Weise". So vertonte Tony Banks Gedichte des 17. Jahrhunderts von Thomas Campion (dessen Werke ebenfalls auf dem Album zu hören sind), während John Paul Jones Poesie aus den drei bedeutenden Epochen der spanischen Literaturgeschichte in Musik umsetzte. Stings Beitrag "Bury me deep in the Greenwood", ursprünglich für den Film Robin Hood konzipiert, enthält seine eigenen lyrischen Texte. Die endgültigen Arrangements entstanden während der Aufnahmesession im November 2014 im Osloer Rainbow Studio unter Mitwirkung der Lautenisten Ariel Abramovich und Jacob Heringman. Diese ungewöhnliche Verbindung von Tradition und Moderne wurde durch Kompositionen der Komponisten E J Moeran und Peter Warlock aus dem 20. Jahrhundert sowie durch das einzig bekannte Werk des nahezu anonymen Renaissance-Musikers Picforth vervollständigt.