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J.S. Bach: Clavichord

J.S. Bach: Clavichord

András Schiff

Dauer 84 Min

Johann Sebastian Bach

Capriccio in B-Flat Major, BWV 992 "On the Departure of His Beloved Brother"

Johann Sebastian Bach

Musikalisches Opfer, BWV 1079

Johann Sebastian Bach

Chromatic Fantasia & Fugue in D Minor, BWV 903

Künstler:innen


Der bedeutende Bach-Interpret der Gegenwart wendet sich nach seiner bahnbrechenden Einspielung bedeutender Klavierwerke von Johann Sebastian Bach nun dem bevorzugten Instrument des Komponisten zu. András Schiff beschreibt das Klavichord als Eingang zu "einer neuen Welt, einer ruhigen Oase". Schiff erklärt, dass er durch das Klavichord Bach jetzt anders interpretiert und hört. Dieses intime und persönliche Instrument – "ein sehr sanftes Wesen, perfekt für das Solospiel" – kann laut Schiff auch ein fordernder und strenger Lehrmeister sein. "Beim Klavichord stehen uns nur unsere Finger zur Verfügung, die mit feinsten Berührungsnuancen die Musik gestalten müssen." Um den Klängen aus Bachs Epoche näher zu kommen und die "gesangliche Qualität" des Klavichords zu zeigen, werden frühe Tastenwerke hervorgehoben. Die Aufnahme beginnt mit dem Capriccio sopra la lontananza del fratro dilettissmo, geht über Inventionen und Sinfonien und schließt mit einer bemerkenswerten Interpretation der Chromatischen Fantasie und Fuge. Für diese erste Klavichord-Aufnahme verwendet Schiff eine Rekonstruktion eines Specken-Instruments von 1743, gefertigt vom belgischen Handwerker Joris Potvlieghe. Das im Kammermusiksaal des Bonner Beethoven-Hauses aufgenommene Album wurde von Manfred Eicher produziert.