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Martha Argerich – Die Essentials

Martha Argerich – Die Essentials

Martha Argerich zählt seit ihrem Durchbruch beim Internationalen Chopin-Wettbewerb 1965 zu den faszinierendsten Persönlichkeiten der klassischen Musik. Gefeiert für ihre außergewöhnliche Virtuosität, Spontaneität und emotionale Unmittelbarkeit, hat sie ein einzigartiges Vermächtnis auf Tonträger hinterlassen, das Solorepertoire, Klavierkonzerte und Kammermusik umfasst. Diese Playlist vereint Highlights ihrer Aufnahmen für Deutsche Grammophon und Decca und zeichnet das lebendige Porträt einer der charismatischsten Pianistinnen unserer Zeit. (Foto © Susesch Bayat / DG)

49 Titel·333 Min

01Die junge Draufgängerin

Argerich wurde in den 1960er Jahren mit einer Reihe von Soloaufnahmen bekannt, die in der Musikwelt großes Aufsehen erregten. Vor allem in Werken von Prokofjew, Ravel, Brahms, Liszt und Chopin begegnete man hier einer Pianistin von beispielloser Virtuosität, atemberaubender Technik und einer kompromisslosen, geradezu furchtlosen musikalischen Persönlichkeit.

02Die Poetin

Doch es war keineswegs alles Feuer und Furor: Argerichs technische Souveränität stand ebenso im Dienst einer seltenen poetischen Sensibilität, die den introspektiveren Werken von Schumann, Chopin, Bach und Ravel unmittelbar gerecht wurde.

03Frühe Jahre des Zusammenspiels

Der einsamen Laufbahn der Solovirtuosin stand Argerich immer mit einer gewissen Ambivalenz gegenüber und begann schon früh, ihr musikalisches Leben durch Zusammenarbeit zu erweitern. Bereits seit den 1970er Jahren entstanden so dauerhafte kammermusikalische Partnerschaften, unter anderem mit Mischa Maisky und Gidon Kremer.

04Konzerte

Argerich ging mit mehreren Dirigenten prägende Partnerschaften ein, innerhalb eines Konzertrepertoires, das eher ausgewählt als breit angelegt war. Neben Tschaikowsky, Beethoven, Chopin, Liszt und Schumann umfasste es aber auch Schostakowitsch und Haydn sowie, gemeinsam mit Kremer, Mendelssohns frühes Doppelkonzert für Violine und Klavier.

05Kammermusik

Seit den 1980er Jahren wurde die Kammermusik zu einem der wichtigsten Schwerpunkte ihres künstlerischen Lebens. In Werken von Brahms, Schostakowitsch und Tschaikowsky musizierte sie mit Partnern wie Kremer, Maisky, Juri Baschmet und in jüngerer Zeit auch Renaud Capuçon.

06Zu vier Händen

Argerich gab Soloabende und Soloaufnahmen vollständig auf, sodass Auftritte im Repertoire für Klavier zu vier Händen und für zwei Klaviere zu einem der markantesten Merkmale ihrer späteren Karriere wurden. Dazu gehören Partnerschaften mit Nelson Freire, Nicolas Economou und Sergey Babayan.

07 Festivaljahre

Seit den 1990er Jahren wurden Festivals zu einem zentralen Rahmen ihrer Auftritte und Aufnahmen, vor allem in Verbier. Dort trat auch jener große Kreis von Weggefährten, Freunden und jüngeren Musikerinnen und Musikern in den Vordergrund, mit denen sie regelmäßig zusammenarbeitete.