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Arensky: Violin Concerto; Taneyev: Suite de concert (Hyperion Romantic Violin Concerto 7)

Arensky: Violin Concerto; Taneyev: Suite de concert (Hyperion Romantic Violin Concerto 7)

Ilya Gringolts, BBC Scottish Symphony Orchestra, Ilan Volkov

Dauer 61 Min

Anton Stepanowitsch Arensky Auf dieser CD werden zwei bedeutende russische Kompositionen für Violine und Orchester präsentiert, die jeweils einem Komponisten gewidmet sind, der in enger Verbindung zu Tschaikowsky stand. Beide Werke, wie auch Tschaikowskys berühmtes Violinkonzert, sind Leopold Auer zugeeignet, der über viele Jahre hinweg in Sankt Petersburg lebte und lehrte.

Das erste Stück stammt von Anton Stepanowitsch Arensky (1861–1906), einem Schüler von Rimskij-Korsakow und Zeitgenossen Tschaikowskys. Arenskys Musik wird häufig mit der seines älteren Kollegen verglichen. Er selbst bildete später bekannte Komponisten wie Rachmaninow und Skrjabin aus. Sein Violinkonzert in a-Moll op. 54 ist ein eindrucksvolles Beispiel für seine melodische Begabung und seine Kompositionskunst.

Im Gegensatz zu Arenskys romantischem Stil steht die Suite de concert von Sergei Iwanowitsch Tanejew, einem engen Vertrauten und Mitarbeiter Tschaikowskys. Tanejew, der bereits in jungen Jahren als musikalisch hochbegabt galt, erlangte rasch Anerkennung am Moskauer Konservatorium. Nach Tschaikowskys Weggang übernahm er dessen Unterricht und prägte zahlreiche russische Komponisten. Trotz seiner langsamen Arbeitsweise war Tanejew ein zurückgezogener Künstler, der sich intensiv mit Kontrapunkt beschäftigte. Oft als der "russische Brahms" bezeichnet, verband er meisterhaft russische Volksmusik mit polyphoner Technik. Seine Kompositionen zeichnen sich durch eine ausgefeilte Struktur und tiefes musikalisches Verständnis aus, was ihn zu einer herausragenden Gestalt der russischen Musikgeschichte macht.