1996 begann die Zusammenarbeit zwischen dem argentinischen Bandoneonisten Dino Saluzzi und dem in München beheimateten, deutsch-österreichisch-australischen Rosamunde Quartett unter dem Titel "Kultrum". Mit dieser Kooperation erschloss Saluzzi neue Wege, indem er seine bisherigen ECM-Produktionen weiterentwickelte und dabei musikalische Grenzen nicht nur anerkannte, sondern auch überschritt: Zwischen Komposition und Improvisation, zwischen sogenannter ernster und populärer Musik sowie zwischen Jazz, Volksmusik und Tango wurden neue Verbindungen geschaffen. Die Europa-Tournee dieses Projekts stieß sowohl bei Fachkritikern als auch beim Publikum auf große Zustimmung. Es deutet vieles darauf hin, dass die Musik ein breites Publikum ansprechen wird.[1]