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Kazuki Yamada gibt sein Debüt bei Deutsche Grammophon – mit William Walton

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20.02.2026

Erstmals im DG-Katalog: Drei Werke von Walton
mit Musikdirektor Kazuki Yamada und dem City of Birmingham Symphony Orchestra

Das Album erscheint am 6. März 2026 mit Livemitschnitten der Symphonien Nr. 1 und 2
sowie dem Krönungsmarsch Orb and Sceptre

»Dirigent und Orchester – eine Einheit«

Bachtrack über ein aktuelles CBSO-Konzert unter Leitung von Kazuki Yamada

Der renommierte Dirigent Kazuki Yamada übernahm 2023 die Leitung des City of Birmingham Symphony Orchestra. Seither schreibt er die Erfolgsgeschichte des Orchesters fort, die Vorgänger wie Sir Simon Rattle, Sakari Oramo, Andris Nelsons und Mirga Gražinytė-Tyla geprägt haben. Jetzt veröffentlicht Yamada sein Debütalbum bei Deutsche Grammophon. Auf dieser zugleich ersten Aufnahme mit dem CBSO spielen er und seine Musiker:innen drei Werke von William Walton: Orb and Sceptre sowie die beiden Symphonien des Komponisten – alle drei neu im DG-Katalog.

Die Livemitschnitte aus der Symphony Hall in Birmingham erscheinen am 6. März 2026 digital und auf CD. Orb and Sceptre ist bereits am 20. Februar als Stream und Download verfügbar.

Yamadas Vertrag mit dem CBSO wurde Anfang letzten Jahres bis zum Ende der Saison 2028/29 verlängert; nur wenige Wochen später erhielt er den Conductor Award 2025 der Royal Philharmonic Society. Ein »local hero« sei er, beschied die RPS-Jury: »Den Konzerten in der Symphony Hall hat Yamada eine Finesse und einen Esprit gegeben, die man einfach nicht verpassen darf … Er bringt so viel Spaß in die Arbeit mit dem CBSO-Jugendorchester und begeistert die Menschen im Einkaufszentrum Bullring und selbst in den Straßenbahnen der Stadt!«

»Es ist ein echtes Privileg, die besondere Beziehung zu diesen talentierten Musiker:innen vertiefen zu dürfen«, sagt Yamada seinerseits. »Für mich ist es wie eine wunderbare Bestätigung des Vertrauens und des gegenseitigen Respekts, die wir aufgebaut haben.«

Die enge Verbundenheit ist in den drei Aufnahmen des Walton-Albums deutlich zu spüren. Einen englischen Komponisten für die Aufnahme zu wählen, verstand sich dabei von selbst. Dem Eröffnungswerk Orb and Sceptre kommt überdies eine eigene Bedeutung zu. Der Marsch wurde 1953 zur Krönung von Königin Elizabeth II. komponiert – in diesem Jahr wäre sie 100 Jahre alt geworden.

Energie, Leidenschaft und Intensität zeichnen Waltons Symphonie Nr. 1 (1932–35) aus und machen sie zu einer echten Herausforderung für die Musiker:innen. »Es ist ein bisschen wie Surfen!«, sagt Yamada. »Wenn man die Welle der Begeisterung erwischt, läuft es sehr gut.« Die 25 Jahre später entstandene Symphonie Nr. 2 ist ebenso einfallsreich, doch introspektiver. Sie ist das Werk eines reiferen, erfahreneren Komponisten, und ihre Musik entstand aus einer Nachkriegswelt heraus. »Nach dem Krieg herrschte zwar Frieden – aber ist er echt?«, fragt Yamada. »Es fühlt sich an wie Frieden – aber hält er?«

Kazuki Yamada begann seine Karriere in Japan bei führenden Ensembles wie dem Japan Philharmonic Orchestra und dem Yomiuri Nippon Symphony Orchestra. Als Sieger des Internationalen Dirigierwettbewerbs Besançon 2009 erlangte er weltweite Aufmerksamkeit und erhielt Engagements als Erster Gastdirigent beim Orchestre de la Suisse Romande, beim Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo und beim CBSO. 2016 wurde er Künstlerischer und Musikalischer Leiter in Monte Carlo; dieses Amt gibt er im August 2026 ab und übernimmt im September den Posten des Chefdirigenten und Künstlerischen Leiters des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin.

Doch auch Japan bleibt er treu: Er ist Musikdirektor und Vorsitzender des Philharmonic Chorus of Tokyo und übernimmt im April 2026 die Künstlerische Leitung (Musik) am Metropolitan Theatre in Tokio. 2024 wurde er mit dem Suntory Music Award ausgezeichnet; die Jury befand: »Sein unstillbarer Drang, möglichst viele Menschen zu begeistern, sollte der klassischen Musik den Weg weisen.«

Zu Yamadas kommenden Engagements gehören Pelléas et Mélisande an der Opéra de Monte-Carlo (22.–28. Februar 2026), Konzerte in Großbritannien mit dem CBSO und den Solisten Steven Osborne (4. März), dem DG-Pianisten Bruce Liu (5. März) und Nelson Goerner (9. April), Werke von Song Aa Park, Lalo und Debussy mit dem Orchestre National du Capitole de Toulouse (18. April), ein Konzert in der Berliner Philharmonie mit dem DSO Berlin und dem DG-Pianisten Seong-Jin Cho (26. April) sowie sein Antrittskonzert als Künstlerischer Leiter am Metropolitan Theatre in Tokio (10. Mai).

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