Das dänische Streichquartett bringt mit dem fünften und letzten Band sein viel gelobtes Prism-Projekt zu einem Abschluss. Über acht Jahre hinweg verband die Reihe in jeder Ausgabe eine ausgewählte Fuge von Bach mit einem späten Beethoven-Quartett und einem weiteren Werk eines späteren Komponisten. Nach Aussage des Ensembles wird „ein Strahl Musik durch Beethovens Prisma gebrochen“. The Guardian hebt hervor, dass dieser Ansatz zum aktiven und konzentrierten Zuhören anregt. Die Musiker beeindrucken dabei durch ihre Virtuosität, ihre Intensität und ihre einfühlsame Spielweise. Im letzten Teil eröffnet Bachs Choralvorspiel „Vor deinen Thron tret ich hiermit“ das Programm, worauf Beethovens Streichquartett Nr. 16 in F-Dur folgt. Anschließend erklingt das frühe Streichquartett von Anton Webern aus dem Jahr 1905, das durch Beethoven und Schönberg beeinflusst wurde. Zum Abschluss steht Bachs Contrapunctus 14 aus der Kunst der Fuge.