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Silvestrov: Hieroglyphen der Nacht

Silvestrov: Hieroglyphen der Nacht

Anja Lechner, Agnès Vesterman

Dauer 66 Min

Valentin Silvestrov

8.VI.1810 ... zum Geburtstag R.A.Schumann

Valentin Silvestrov

25.X.1893 ... zum andenken an P.I.Tschaikowskij

Anlässlich des 80. Geburtstags des ukrainischen Komponisten Valentyn Sylvestrov, der am 30. September 1937 in Kiew geboren wurde, erschien die Sammlung "Hieroglyphen der Nacht", die seine Kompositionen für ein und zwei Violoncelli umfasst. Die deutsche Cellistin Anja Lechner, die seit geraumer Zeit eine enge künstlerische Verbindung zu Sylvestrov pflegt, interpretiert mehrere Werke wie "Augenblicke der Stille und Traurigkeit", "Lacrimosa", "Walzer der Alpengöckchen" sowie "Elegie", wobei sie bei letzterer sowohl Violoncello als auch Tamtams spielt. Für Duett-Darbietungen wird Lechner von der französischen Cellistin Agnès Vestermann unterstützt, mit der sie Stücke wie "Drei Stücke", "8.VI. 1810...zum Geburtstag R.A. Schumann", "Zwei Serenaden" und "25.X.1893...zum Andenken an P.I. Tschaikowskij" aufführt. Sylvestrovs Kompositionen stellen häufig metaphorische Dialoge mit Komponisten verschiedener Epochen dar. Neben Tschaikowskij und Schumann finden sich auch Bezüge zu seinem Freund Tigran Mansurian, auf dessen Musik das Stück "Lacrimosa" eine Reaktion darstellt. "Meine eigene Musik ist eine Antwort auf und ein Echo von bereits Existierendem", erklärt Sylvestrov, der sein Schaffen als eine Reihe von "Kodas" zur Musikgeschichte betrachtet. Die Aufnahme "Hieroglyphen der Nacht" entstand im Auditorio Stelio Molo RSI in Lugano unter der Produktion von Manfred Eicher.